Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V.
Der Verein wurde als „Projektpartnerschaft 3. Welt e.V.“ am 12.02.1985 im Amtsgericht Saarlouis eingetragen. Im Jahr 2025 konnte er sein 40-jähriges Bestehen begehen. Der Ursprung geht zurück auf die Idee der Weltlagen Bewegung. Mit dem weltladen La Tienda, der 2005 ein eigener Verein wurde, arbeitet der „Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V.“ eng zusammen.
Ziel:
Der „Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V.“ verfolgt die Ziele, durch Spenden und unentgeltliche Dienstleistungen u.a. Projektpartnerschaften zwischen solchen Selbsthilfeprojekten in der Welt und der Bundesrepublik zu gründen und zu fördern. In diesen sollen Jugendliche und Auszubildende beschäftigt werden.
Es sollen Jugendliche und Auszubildende in den bundesdeutschen Selbsthilfeprojekten motiviert werden, den Jugendlichen und Auszubildenden in den Selbsthilfeprojekten der Welt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, einen Erfahrungsaustausch zwischen diesen Jugendlichen und Auszubildenden zu organisieren. Durch solche Aktivitäten soll dazu beitragen werden, dass der Kulturaustausch und die Völkerverständigung unter Jugendlichen der Förderländer und der Industrieländer in konkreter und verpflichtender Weise gefördert wird.
NGO Projektpartnerschaften
Die Mitgliederversammlung der Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V. hat beschlossen folgende Projekte im Rahmen des Spendenaufkommens in 2025 zu bezuschussen:
- El Salvador (San Salvador) Schulprojekt in der Gemeinde „venti dos“
Der Verein unterstützt die Gemeinde 22 de abril im Armenviertel von San Salvador und hier besonders die „Schule unter freiem Himmel“. Mit Hilfe des Vereins und des Landkreises Saarlouis wird jährliche eine Lehrkraft finanziert. Kunsthandwerk aus El Salvador kann im Weltladen „La Tienda“ in Saarlouis gekauft werden
- Indien (Tumkur) Eindämmung der Kinderarbeit
Zur Eindämmung der Kinderarmut hat der Verein mit den Salesianern Don Bosco im indischen Tumkur (Karnataka) Patenschaften aufgebaut. Mit einem monatlichen Beitrag unterstützen Projektpatenschaften für Kinder die Schulausbildung der ehemaligen Kinderarbeiter in Vollzeitunterricht und sorgen für Unterkunft, Essen und Kleidung.
- Indien (Diözese Gorakhpur) Waisenkinder
In einer der wenig entwickelten Regionen an der nördlichen Grenze Indiens unterstützt der Verein das Projekt zur Ernährung, Bildung, Unterkunft und Gesundheit von obdachlosen, verlassenen und „unerwünschten“ Kindern im Schutzheim „Snehalay“. Speziell ausgebildete Mitarbeitende geben den Kindern Struktur und Hilfestellungen im Alltag
- Indien (kunnoth) Mary Matha Schneiderzentrum der Nazareth Schwestern Bildungszentrum für arme Mädchen
Das Mary Matha Schneiderzentrum wurde am 13. August 2001 von den Nazareth-Schwestern in Kunnoth gegründet. Ziel ist es, armen Mädchen aus der Umgebung eine berufsbezogene Ausbildung zu ermöglichen. Es befindet sich in der Nähe der Benhill English School. Hunderte von Kandidatinnen werden hier in Schnitt, Schneiderei und verwandten Stickarbeiten ausgebildet. Dank der Leitung und Unterstützung unserer Schwestern ist das Zentrum seit 2001 erfolgreich tätig. Wir fertigen Dekorationsartikel für Pfarrgemeinden an. Die Schwestern arbeiten ganztägig mit den Angestellten zusammen. Alle liturgischen Gewänder sind hier erhältlich. Pater Bruder Mathew Kavumkal hat den reibungslosen Betrieb dieses Schneiderzentrums großzügig unterstützt. Es ist ein wertvolles Projekt, um der Kirche und ihren Gemeindemitgliedern zu dienen. https://nazarethsisters.org/
- Vietnam (Mekong-Delta) Unterstützung von Waisenkindern und aidskranken Kindern
In Mekong Delta von Vietnam unterstützt der Verein die Arbeit der Ärzte eines karitativen Krankenhauses sowie die Versorgung von größtenteils schulmedizinischen austherapierten und überwiegend mittellosen Patienten durch finanzielle Mittel.
- Peru (Pisco) Unterstützung von Kindern mit Nahrung, Schulbildung und medizinier Hilfe (ehemaliges Erdbebengebiet)
Im Jahr 2007 wurde die Stadt Pisco mit ihren 120000 Einwohnern von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Trotz groß angelegter Hilfsleistungen aus dem Ausland ist bei den Menschen wenig angekommen. Menschen lebten und leben monate- oder gar jahrelang in Zeltunterkünften.Die Unterstützung des Vereins fließt in kleines Projekt vor Ort, den Kindern in Form von Ernährung, Schulbildung und medizinier Hilfe zugutekommt.
- Panama (Las Quebradas) Reisschälmaschine und Nähwerkstatt
In Panama hat der Verein vor einigen Jahren in der Gemeinde La Quebradas eine Reisschälmaschine finanziert, die für die Kleinbauern der Umgebung eine große Erleichterung darstellt. Hier wurden für die Landbevölkerung neue und bessere Produktmöglichkeiten geschaffen.
Mittlerweile ist dort ein Kommunikationszentrum entstanden, in welchem auch Rechtsberatung und einfach medizinische Hilfe möglich sind.
- Kenia (Riruma Helping Center) Waisenhaus
Das Riruma helping center org ist ein Projekt, das im Jahr 2007 aufgebaut wurde, als es in Kenia nach den Wahlen zu Gewalttätigkeiten kam.
Im Jahr 2015 gelang es der Organisation, eine einfache Struktur zu entwickeln, in der die Kinder versorgt und betreut werden können.
Das Projekt steht seit seiner Gründung immer wieder vor Herausforderung, da die Zahl der Kinder regelmäßig steigt, die Organisation jedoch nur über ein kleines Gebäude verfügt.
Aktuell werden 28 Kinder, die in ihrer Obhut genommen worden sind.
Davon sind 10 Vollwaisen, 3 haben Behinderungen und 15 kommen aus armen Familien.

